World Music

EuRoots Session

Die 19.9.2017 - 21:00
Ein folkiger Stilmix quer durch Europa
Folk-Session
Eintritt: 
freie Spende
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: EuRoots-Session - jeden 3. Dienstag im Monat

Eine Session für Neugierige, mit einem folkigen Mix aus den unterschiedlichsten Regionen und Stilen Europas und drüber hinaus: je nachdem, wer an dem Abend grad da ist, kann das Spektrum Geigenmusik aus Skandinavien ebenso umfassen wie Klezmer, irisches oder französisch/bretonisches Repertoire auf Dudelsack oder Akkordeon ebenso wie italienische oder balkanische Stücke oder auch Musik aus Quebec, aus dem Alpenraum, aus Böhmen ... instrumental wie auch gesungen ...

Der Reiz liegt also in der Vielfalt: da gibt es Tunes, die von allen mitgespielt werden und die dann beinahe orchestral anmuten – dann aber auch wieder kleine, zarte, solistische Sachen. Der Stilmix bedingt, dass nicht ständig drauflos gespielt wird, sondern oft auch mal einige Stücke lang zugehört wird, was all die anderen musikalisch so zu sagen haben: sich also auf Entdeckungsreisen einzulassen.

Damit ist die EuRoots Session auch eine gute Gelegenheit für interessierte Folk/Weltmusiker/innen, eine Vielfalt an neuen Stücken und Klängen kennenzulernen – bringt eure Aufnahmegeräte mit! Gleichermaßen eine perfekte Anlaufstelle für Fragen zu Stilen, Stücken, Kontakten: für Kommunikation ist sehr viel Platz. Der Raum wird an dem Abend gern rauchfrei gehalten – je nach Wunsch der Musiker/innen.

Der öffentliche, zugleich aber intime Charakter des „3rd Floor“ im Cafe Concerto ist im Übrigen ideal, einerseits Ruhe und ab und an auch Experimentelleres zuzulassen – das ständige Schielen danach, ein Publikum krampfhaft unterhalten zu müssen, fällt hier weg -, andrerseits aber komplett offen zu sein für Leute, die nur mal kurz hineinschnuppern wollen – die dann aber oft doch sehr lange hängenbleiben ... ;-)

EuRoots Session

Die 15.8.2017 - 21:00
Ein folkiger Stilmix quer durch Europa
Folk-Session
Eintritt: 
freie Spende
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: EuRoots-Session - jeden 3. Dienstag im Monat

Eine Session für Neugierige, mit einem folkigen Mix aus den unterschiedlichsten Regionen und Stilen Europas und drüber hinaus: je nachdem, wer an dem Abend grad da ist, kann das Spektrum Geigenmusik aus Skandinavien ebenso umfassen wie Klezmer, irisches oder französisch/bretonisches Repertoire auf Dudelsack oder Akkordeon ebenso wie italienische oder balkanische Stücke oder auch Musik aus Quebec, aus dem Alpenraum, aus Böhmen ... instrumental wie auch gesungen ...

Der Reiz liegt also in der Vielfalt: da gibt es Tunes, die von allen mitgespielt werden und die dann beinahe orchestral anmuten – dann aber auch wieder kleine, zarte, solistische Sachen. Der Stilmix bedingt, dass nicht ständig drauflos gespielt wird, sondern oft auch mal einige Stücke lang zugehört wird, was all die anderen musikalisch so zu sagen haben: sich also auf Entdeckungsreisen einzulassen.

Damit ist die EuRoots Session auch eine gute Gelegenheit für interessierte Folk/Weltmusiker/innen, eine Vielfalt an neuen Stücken und Klängen kennenzulernen – bringt eure Aufnahmegeräte mit! Gleichermaßen eine perfekte Anlaufstelle für Fragen zu Stilen, Stücken, Kontakten: für Kommunikation ist sehr viel Platz. Der Raum wird an dem Abend gern rauchfrei gehalten – je nach Wunsch der Musiker/innen.

Der öffentliche, zugleich aber intime Charakter des „3rd Floor“ im Cafe Concerto ist im Übrigen ideal, einerseits Ruhe und ab und an auch Experimentelleres zuzulassen – das ständige Schielen danach, ein Publikum krampfhaft unterhalten zu müssen, fällt hier weg -, andrerseits aber komplett offen zu sein für Leute, die nur mal kurz hineinschnuppern wollen – die dann aber oft doch sehr lange hängenbleiben ... ;-)

Open Stage: Singer/Songwriter, Folk, World & Roots Music

Mit 9.8.2017 - 21:00
Open Stage
Eintritt: 
Musikbeitrag: freie Spende!
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: Open Stage: Singer/Songwriter, Folk, World & Roots Music - jeden 2. Mittwoch im Monat

Ein aus der Hochblüte der Folkclub-Zeit der 60er Jahre übernommenes Konzept feiert einen Neubeginn:

Bühne frei für Einzelinterpreten, Gruppen und geplante oder spontane Projekte aus den Bereichen Singer/Songwriter, Folk, traditionelle Musik, World Music etc. – für Newcomer ebenso wie alte Hasen! Gedacht ist jeweils an einen Bühnenauftritt von max. 40 Minuten, der natürlich auch tontechnisch betreut wird. Voranmeldung möglich und erwünscht: openstagecafeconcerto@gmail.com

DJ Zipflo „The Sound Of African“

Mit 10.1.2018 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im ungeraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

The Sound Of AfricanWir tanzen alle auf denselben Beat Längst hat der Sound of African die Clubs Europas erobert.

Es ist nahezu unmöglich sich der Musik in Afrika zu entziehen, denn sie ist überall. Man spürt am ganzen Kontinent zwangsweise den hohen Stellenwert von Musik und empfindet es als Europäer oft nicht angenehm ständig mit zwar rhythmischer, aber meist viel zu lauter Musik beschallt zu werden, sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, in Geschäften, auf der Straße et cetera. Ohne Musik geht es in Afrika nicht. Ob bei sozialen oder religiösen Anlässen, bei der Arbeit oder eben nur zur Unterhaltung, es wird kaum etwas ohne Musik gemacht. Afrikaner sind das auch von Anfang an gewöhnt. Fast jeder Afrikaner kann selbst Musik machen, weil er immer damit zu tun hat und von klein auf tanzt, singt oder ein Instrument spielt. Ohne Musik können verschiedene Feste und Rituale in Afrika gar nicht stattfinden. Musik ist notwendig, um den Alltag zu strukturieren und für die richtige Atmosphäre zu sorgen. Dadurch, dass Musik ein selbstverständlicher, ständiger Begleiter ist und somit direkt mit gewissen Ereignissen verbunden ist, gibt es in den meisten afrikanischen Sprachen gar kein generelles Wort für "Musik", wohl aber für "Tanz" oder "Gesang".

Mehr: www.zipflo.at, www.facebook.com/Dj.Zipflo

 

DJ Zipflo „The Sound Of African“

Mit 8.11.2017 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im ungeraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

The Sound Of AfricanWir tanzen alle auf denselben Beat Längst hat der Sound of African die Clubs Europas erobert.

Es ist nahezu unmöglich sich der Musik in Afrika zu entziehen, denn sie ist überall. Man spürt am ganzen Kontinent zwangsweise den hohen Stellenwert von Musik und empfindet es als Europäer oft nicht angenehm ständig mit zwar rhythmischer, aber meist viel zu lauter Musik beschallt zu werden, sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, in Geschäften, auf der Straße et cetera. Ohne Musik geht es in Afrika nicht. Ob bei sozialen oder religiösen Anlässen, bei der Arbeit oder eben nur zur Unterhaltung, es wird kaum etwas ohne Musik gemacht. Afrikaner sind das auch von Anfang an gewöhnt. Fast jeder Afrikaner kann selbst Musik machen, weil er immer damit zu tun hat und von klein auf tanzt, singt oder ein Instrument spielt. Ohne Musik können verschiedene Feste und Rituale in Afrika gar nicht stattfinden. Musik ist notwendig, um den Alltag zu strukturieren und für die richtige Atmosphäre zu sorgen. Dadurch, dass Musik ein selbstverständlicher, ständiger Begleiter ist und somit direkt mit gewissen Ereignissen verbunden ist, gibt es in den meisten afrikanischen Sprachen gar kein generelles Wort für "Musik", wohl aber für "Tanz" oder "Gesang".

Mehr: www.zipflo.at, www.facebook.com/Dj.Zipflo

 

DJ Zipflo „The Sound Of African“

Mit 13.9.2017 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im ungeraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

The Sound Of AfricanWir tanzen alle auf denselben Beat Längst hat der Sound of African die Clubs Europas erobert.

Es ist nahezu unmöglich sich der Musik in Afrika zu entziehen, denn sie ist überall. Man spürt am ganzen Kontinent zwangsweise den hohen Stellenwert von Musik und empfindet es als Europäer oft nicht angenehm ständig mit zwar rhythmischer, aber meist viel zu lauter Musik beschallt zu werden, sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten, in Geschäften, auf der Straße et cetera. Ohne Musik geht es in Afrika nicht. Ob bei sozialen oder religiösen Anlässen, bei der Arbeit oder eben nur zur Unterhaltung, es wird kaum etwas ohne Musik gemacht. Afrikaner sind das auch von Anfang an gewöhnt. Fast jeder Afrikaner kann selbst Musik machen, weil er immer damit zu tun hat und von klein auf tanzt, singt oder ein Instrument spielt. Ohne Musik können verschiedene Feste und Rituale in Afrika gar nicht stattfinden. Musik ist notwendig, um den Alltag zu strukturieren und für die richtige Atmosphäre zu sorgen. Dadurch, dass Musik ein selbstverständlicher, ständiger Begleiter ist und somit direkt mit gewissen Ereignissen verbunden ist, gibt es in den meisten afrikanischen Sprachen gar kein generelles Wort für "Musik", wohl aber für "Tanz" oder "Gesang".

Mehr: www.zipflo.at, www.facebook.com/Dj.Zipflo

 

DJ Zipflo „Club Sodade“

Mit 14.2.2018 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im geraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

Club SodadeDie Musik der Kapverden – die Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung

Sodade ist was Besonderes. Es entsteht genau in dem Moment, wo man geht und wieder heimkommt. Mit dem Bauch und dem Verstand ist man draussen – mit dem Herzen in der Heimat.

Mit Ende von Kolonialzeit und Ära der Dampfschiffahrt, als sie ein wichtiger Zwischenstop der Schiffe von Europa nach Südamerika waren, gab es auf einmal keine ausreichenden Erwerbsquellen mehr für ihre Einwohner. Es gibt noch weniger Regen als Arbeit. Seither sind die Kapverdianer ein Volk von Auswanderern. Dieses Leben fernab der Heimat zwingt ein ganzes Volk, das zu 2/3 außerhalb des Landes lebt, sich eine eigene greifbare Identität zu schaffen, die sich besonders in den Rhythmen und Melodien ausdrückt.

„Sodade“ – mit „Traurigkeit“ nur unzureichend übersetzt – als später Reflex der Versklavung und Ausdruck der Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung. Sie richtet sich auf das „weit entfernte Land“, wie es auch Cesaria Evora besingt. „Wir kennen den geografischen Ort dieser terra longe nicht“, vielleicht ist es Afrika. Es ist nicht nur das Land der Emigration, sondern zugleich das verlorene Land. Selbst wenn wir kein klares Bewusstsein mehr davon haben, ein Volk von Sklaven zu sein, unsere Seele, unsere Art zu singen, beruhen auf dieser Irrfahrt.“

Die Inseln haben ihren eigenen Sound – Das Geräusch der See, Wasser, Vögel, Stimmen in der städtischen Umgebung, der Wind und das Echo der Berge. Materialien aus Eisen, Plastik, Glassflaschen und Büchsen dienen als natürliche Materialien für Instrumente ebenso wie Holz, Muscheln, getrocknete Kürbis und Schoten.

Dies und die Lebensweise spiegelt sich in der Musik wider. Der Einfluss von mehren Kulturen und Rhythmen. Batuko ist afrikanischen, Morna portugiesischen Ursprungs, Funana hat ebenfalls starke Einflüsse aus Portugal.Eigentlich gibt es die kapverdischen Inseln außerhalb ihrer Drei-Meilen-Zonen gar nicht wirklich. Umso stärker entsteht aber in den Menschen, die von dort stammen und nun in Europa und Amerika leben, immer wieder diese Sehnsucht nach ihrer Heimat,- ein Gefühl, das kaum ein besseres Wort auf der Welt ausdrückt und das kaum eine Sängerin glaubwürdiger besungen wie Cesaria Evora: „Sodade“ (Saudade, Sehnsucht).

Um diesen Abend würdig zu gestalten, zwingt sich DJ Zipflo geradezu auf. Als einer der umtriebigsten heimischen Musikverrückten steht er seit Jahrzehnten an den Turntables und wird seinem Ruf als "österreichischer Botschafter der schwarzen Musik" mit großer Leidenschaft und tiefem Respekt für die Sounds gerecht, die er auswählt.
Pressetext (M.R.)

Mehr: www.zipflo.at

 

DJ Zipflo „Club Sodade“

Mit 13.12.2017 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im geraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

Club SodadeDie Musik der Kapverden – die Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung

Sodade ist was Besonderes. Es entsteht genau in dem Moment, wo man geht und wieder heimkommt. Mit dem Bauch und dem Verstand ist man draussen – mit dem Herzen in der Heimat.

Mit Ende von Kolonialzeit und Ära der Dampfschiffahrt, als sie ein wichtiger Zwischenstop der Schiffe von Europa nach Südamerika waren, gab es auf einmal keine ausreichenden Erwerbsquellen mehr für ihre Einwohner. Es gibt noch weniger Regen als Arbeit. Seither sind die Kapverdianer ein Volk von Auswanderern. Dieses Leben fernab der Heimat zwingt ein ganzes Volk, das zu 2/3 außerhalb des Landes lebt, sich eine eigene greifbare Identität zu schaffen, die sich besonders in den Rhythmen und Melodien ausdrückt.

„Sodade“ – mit „Traurigkeit“ nur unzureichend übersetzt – als später Reflex der Versklavung und Ausdruck der Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung. Sie richtet sich auf das „weit entfernte Land“, wie es auch Cesaria Evora besingt. „Wir kennen den geografischen Ort dieser terra longe nicht“, vielleicht ist es Afrika. Es ist nicht nur das Land der Emigration, sondern zugleich das verlorene Land. Selbst wenn wir kein klares Bewusstsein mehr davon haben, ein Volk von Sklaven zu sein, unsere Seele, unsere Art zu singen, beruhen auf dieser Irrfahrt.“

Die Inseln haben ihren eigenen Sound – Das Geräusch der See, Wasser, Vögel, Stimmen in der städtischen Umgebung, der Wind und das Echo der Berge. Materialien aus Eisen, Plastik, Glassflaschen und Büchsen dienen als natürliche Materialien für Instrumente ebenso wie Holz, Muscheln, getrocknete Kürbis und Schoten.

Dies und die Lebensweise spiegelt sich in der Musik wider. Der Einfluss von mehren Kulturen und Rhythmen. Batuko ist afrikanischen, Morna portugiesischen Ursprungs, Funana hat ebenfalls starke Einflüsse aus Portugal.Eigentlich gibt es die kapverdischen Inseln außerhalb ihrer Drei-Meilen-Zonen gar nicht wirklich. Umso stärker entsteht aber in den Menschen, die von dort stammen und nun in Europa und Amerika leben, immer wieder diese Sehnsucht nach ihrer Heimat,- ein Gefühl, das kaum ein besseres Wort auf der Welt ausdrückt und das kaum eine Sängerin glaubwürdiger besungen wie Cesaria Evora: „Sodade“ (Saudade, Sehnsucht).

Um diesen Abend würdig zu gestalten, zwingt sich DJ Zipflo geradezu auf. Als einer der umtriebigsten heimischen Musikverrückten steht er seit Jahrzehnten an den Turntables und wird seinem Ruf als "österreichischer Botschafter der schwarzen Musik" mit großer Leidenschaft und tiefem Respekt für die Sounds gerecht, die er auswählt.
Pressetext (M.R.)

Mehr: www.zipflo.at

 

DJ Zipflo „Club Sodade“

Mit 11.10.2017 - 19:00
Jeden 2. Mittwoch im geraden Monat
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

Club SodadeDie Musik der Kapverden – die Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung

Sodade ist was Besonderes. Es entsteht genau in dem Moment, wo man geht und wieder heimkommt. Mit dem Bauch und dem Verstand ist man draussen – mit dem Herzen in der Heimat.

Mit Ende von Kolonialzeit und Ära der Dampfschiffahrt, als sie ein wichtiger Zwischenstop der Schiffe von Europa nach Südamerika waren, gab es auf einmal keine ausreichenden Erwerbsquellen mehr für ihre Einwohner. Es gibt noch weniger Regen als Arbeit. Seither sind die Kapverdianer ein Volk von Auswanderern. Dieses Leben fernab der Heimat zwingt ein ganzes Volk, das zu 2/3 außerhalb des Landes lebt, sich eine eigene greifbare Identität zu schaffen, die sich besonders in den Rhythmen und Melodien ausdrückt.

„Sodade“ – mit „Traurigkeit“ nur unzureichend übersetzt – als später Reflex der Versklavung und Ausdruck der Sehnsucht nach einem unbenennbaren Ursprung. Sie richtet sich auf das „weit entfernte Land“, wie es auch Cesaria Evora besingt. „Wir kennen den geografischen Ort dieser terra longe nicht“, vielleicht ist es Afrika. Es ist nicht nur das Land der Emigration, sondern zugleich das verlorene Land. Selbst wenn wir kein klares Bewusstsein mehr davon haben, ein Volk von Sklaven zu sein, unsere Seele, unsere Art zu singen, beruhen auf dieser Irrfahrt.“

Die Inseln haben ihren eigenen Sound – Das Geräusch der See, Wasser, Vögel, Stimmen in der städtischen Umgebung, der Wind und das Echo der Berge. Materialien aus Eisen, Plastik, Glassflaschen und Büchsen dienen als natürliche Materialien für Instrumente ebenso wie Holz, Muscheln, getrocknete Kürbis und Schoten.

Dies und die Lebensweise spiegelt sich in der Musik wider. Der Einfluss von mehren Kulturen und Rhythmen. Batuko ist afrikanischen, Morna portugiesischen Ursprungs, Funana hat ebenfalls starke Einflüsse aus Portugal.Eigentlich gibt es die kapverdischen Inseln außerhalb ihrer Drei-Meilen-Zonen gar nicht wirklich. Umso stärker entsteht aber in den Menschen, die von dort stammen und nun in Europa und Amerika leben, immer wieder diese Sehnsucht nach ihrer Heimat,- ein Gefühl, das kaum ein besseres Wort auf der Welt ausdrückt und das kaum eine Sängerin glaubwürdiger besungen wie Cesaria Evora: „Sodade“ (Saudade, Sehnsucht).

Um diesen Abend würdig zu gestalten, zwingt sich DJ Zipflo geradezu auf. Als einer der umtriebigsten heimischen Musikverrückten steht er seit Jahrzehnten an den Turntables und wird seinem Ruf als "österreichischer Botschafter der schwarzen Musik" mit großer Leidenschaft und tiefem Respekt für die Sounds gerecht, die er auswählt.
Pressetext (M.R.)

Mehr: www.zipflo.at

 

DJ Zipflo „Cafe Atlantico“

Sam 25.11.2017 - 19:00
DJ-Line
Eintritt: 
frei
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: DJ Zipflo

Cafe AtlanticoMusik aus der Karibik

Musik gehört zum Lebensgefühl der Karibik - und wer sie den Menschen nehmen will, der erlebt sein blaues Wunder. So wie einst in Trinidad, als die weißen Herren genug vom ausschweifenden und obszönen Karnevalstreiben ihrer Sklaven hatten und alle Trommel verbrennen ließen. Was taten da die Sklaven? Sie nahmen sich alte Ölfässer und ein paar Stöcke und fertig waren ihre Ersatztrommeln. Damals wurde ein Instrument erfunden, dass heute auf keiner (englischsprachigen) Karibikinsel fehlt, die Steelpan.

Der kulturelle Ausdruck der Bevölkerung der Karibik beinhaltet aber auch portugiesische, afrikanische und brasilianische Elemente, wodurch sich die Mischung der Kreolen, deren Vorfahren Europäer und Westafrikaner sind, aber auch die Verwandtschaft mit der brasilianischen Kultur widerspiegelt. Es ist durch die Kombination der verschiedenen Musikstile auch eine ganz eigenständige Kunstform entstanden. Seit Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich einen neuer Sound. Dieser Sound entstand durch eine Mischung aus karibischen Musikstilen wie Compas, Reggae, Salsa u.a. mit Folk-Rhythmen von Martinique und Guadeloupe wie etwa Bele und Ti-bwa und ist heute als Zouk bekannt.

Afrika und seine unglaubliche Lebenskraft und - Lust lassen in fast allen Texten und Rhythmen der Karibik grüßen. Ganz besonders unprüde zur Sache geht’s in der englischsprachigen Karibik bei den dröhnenden Soca- oder Rap-Rhythmen, zu denen sich die Paare ungeniert aneinander reiben oder jeder für sich auf laszive Weise seine Blackpower abstampft. Nur wenn good old Bob Marley erklingt, eint sich die schwarzweiße Tanzgemeinde aus Einheimischen und Urlaubern in asexuellem euphorischem Gehopse. Denn keiner verstand es wie er, die multikulturelle Welt mit seinen Love-and-Peace-Reggae-Hits zu begeistern.

Kunstvollere erotische Tanzvergnügen bietet indes die spanisch-sprachige Karibik, wo die Damen noch die Herren Machos wie Motten umschwirren - in stolzer Evita-Haltung, versteht sich. Die schwungvollen Rhythmen heißen Merengue (Dominikanische Republik) und Salsa oder Son (Kuba). Wer dabei aus Angst, die eigenen Beine könnten sich beim rasanten Tanztempo verknoten, lieber zu den Schaulustigen am Tanzflächenrand zurückzieht, wird spätestens beim Lambada aus der Reserve gelockt. Denn diesen Karibik-Evergreen aus Venezuela beherrscht inzwischen eigentlich jeder, oder etwa nicht?

Wenn Mighty Sparrow seine Ballade über die "Weiße Lady" singt die entführt wird, beweist er sich wieder einmal als unschlagbarer Calypso-King. Natürlich spielt er auf den Rassenkonflikt zwischen Schwarz und Weiß an, doch eben auf Calypso-Art: Ironisch und frech bis zur Gürtellinie. Denn dass sich "white ladies" gern vom "schwarzen Mann" entführen lassen, davon können die Diskjockeys zwischen Trinidad und Jamaika ein Lied singen eine unglaubliche Lebenskraft und - Lust lassen in fast allen Texten und Rhythmen der Karibik grüßen.

Mehr: www.zipflo.at

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